Österreicher für Zürich

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Österreicher für Zürich

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Mit Kühen reden können
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    Review: Milkshake @ Adagio on Saturday, 25th October 2008

    "I'd like to order a burger, french fries, and a milkshake!" hieß es am Samstag im Adagio. Die "homosexuelle" Partyreihe fand diesmal in einer meiner Lieblingslocations in Zürich statt, und war ein voller Erfolg, vor allem für die Betreiber ;-).

    Musik: POP/HOUSE/ELECTRO. Die Musik war ausgezeichnet, House war "Chicago-Vocal-House". DJ Angel O. verstand es die richtige Musik zur richtigen Zeit zu spielen, die Balance zwischen den Stilen war sehr gut, die Musik war tanz-orientiert, bot immer wieder Möglichkeit Luft zu holen um dann wieder abzutanzen, ohne jedoch den Drive zu verlieren. Dance-DJ-ing auf hohem Niveau. Der eine oder andere Übergang war etwas "gezwungen", aber verzeihbar. Ich glaub ich hab einen neuen Lieblings-DJ! :-)

    Location: Super, Adagio Zürich eben. Barocke Einrichtung auf anderthalb Ebenen. Wie immer sehr gut. Aber man sieht den Unterschied zwischen Hetero-Party und Homo-Party an der selben Location: Die Herren-Toiletten sind unterdimensioniert und nach 2 Stunden total versaut. Dieses Phänomen habe ich bei gemischten Clubs auf der ganzen Welt beobachtet, anscheinend sind die Betreiber entweder vom "Homo-Verhalten" überrascht oder es kümmert sie nicht. Das hat gar nichts mit dem Ansturm zu tun, eher mit den Gästen und deren Verhalten.

    Stimmung: Prinzipiell gut. Die Zürcher haben sich amüsiert, wenn man mit Freunden hingegangen ist hatte man 100%ig Spass. Es gab kaum Stimmungsprobleme, und wenn man weiß an welche Bar man geht dauerte es auch nur 10-15 Sekunden um einen Drink zu bekommen. (Ein Lob auf das Adagio dass es "Trojka" anbietet.)
    Der Club war jedoch total überfüllt. Man konnte sich teilweise kaum bewegen, besonders wenn man alleine ist, war es sehr frustrierend einen Platz zum tanzen zu bekommen. Am Peak der Party war ALLES voll, tanzen war zwischen 1 und 3/2/3-Uhr unmöglich, zum Glück ist kein Brand ausgebrochen.

    Besucher: 20-35, gemischt, hübsch :-)

    Show: Die Show mit trainierten Gogos und schaukelnden Badenixen war für zürcher Verhältnisse gelungen und auf hohem Niveau. Die Jungs waren hübsch anzusehen aber wirkten, bis auf den dunkelhäutigen Tanzer, leicht künstlich. Ein "Oben-Ohne-Football GoGo" kümmerte sich ausschließlich um die weiblichen "Schauklerinnen", und hielt unter ihnen den Platz frei. Leider bewegte sich sonst nicht, außer Flasche und Tschick zum Mund. Verdammt sexy, aber für mich leider nur kurz von Reiz :-/. Insgesamt war die Show jedoch überraschend gut, besonders auf dem kleinen Raum des Adagio.

    Zürich im Allgemeinen hat jedoch verglichen mit Köln oder Frankfurt im Bereich "Show" große Defizite, auch zu Special Events in den großen Clubs! In einer Stadt wie Zürich, mit dem hohen Qualitätsanspruch, super sexy Einwohnern, und Geld-wie-Heu ist mehr möglich! Tipp für Club-Betreiber: Shows im Bootshaus Köln (am besten zum CSD), oder im "Bahnhof-Wartesaal Club" ansehen, diverse Locations in Berlin besuchen, Heroes Party im "Cocoon" in Frankfurt/Main als Benchmark setzen. Die Gogos dort kosten einen Bruchteil der Gogos in Zürich, und sind günstig mit dem ICE zu transportieren. Man bekommt sogar echte Akrobatik wenn man will, bzw. Tänzer die auch mit kleinem Raum auskommen, oder auch in der Menge tanzen.

    Persönliches Fazit: Das Adagio gefällt mir immer, egal welche Party dort ist :-). Der Abend war schon amüsant, jedoch habe ich mich in den ersten Stunden auf dem engen Raum dermaßen verkrampft dass ich dann ab drei Uhr (als es wirklich Platz zum Tanzen gab) nur noch am Krückstock tanzen konnte. Ich muss dringend mal wieder zum Chiropraktor! Die Partyreihe und der Club ist für alle die schon Leute in Züri kennen, nicht alleine hingehen oder eben offen für zwischenmenschliche Kontakte sind sehr empfehlenswert! Wenn man nicht wirklich "abtanzen" will sondern nur mit Leuten reden oder "Beute machen", dann sowieso :)

    Summa sumarum war es für mich persönlich jedoch kaum spassig. Ich bin mittlerweile so eingeschüchtert, und diverse Leute wirken für mich so opportunistisch und verlogen, dass ich mich schon total vor jedem verschließe und fast schon genervt nach Hause gegangen bin. Es haben mich an dem Abend auch nur zwei Leute angesprochen. Vor der Toilette ein besoffener 50 jähiger Deutscher der irgendwas unverständliches dahergelabert hat, und irgendwann ein Inder (?) der mich zurechtgewiesen hat weil ich "zuviel Platz zum Tanzen benötige". :-(

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    Acta est fabula,... plaudite!