Österreicher für Zürich

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Österreicher für Zürich

Alter: 25
Beruf: Programmierer
aktuelles Lebensziel:
Mit Kühen reden können
Bester Song zZ:
September : Cry For You
beste TV Sendung zZ:
Karambolage @ arte

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    Neuer Führerausweis

    So, es ist geschehen. Mein alter Führerschein wurde durch einen Schweizerischen Führerausweis (CH) ersetzt. In CH sind nämlich EU-Führerscheine nur ein Jahr lang gültig… welch Überraschung.

    Was mich verwundert hat: Ich war am Dienstag am Amt und habe das Formular, Bild, etc. abgegeben, und schon am Donnerstag lag der Führerausweis in meinem Briefkasten! Das ging fast schon spooky-schnell!

    Mein alter Führerschein wurde übrigens eingezogen und zurück an den Aussteller geschickt. Schmerzhaft aber in der Tat konsequent.

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    Swiss qualities

    Die Schweizer sind im Ausland für ihre Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Qualitätsbewußtsein bekannt.

    Nun, mit der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit ist es bei den Schweizern nicht besser als in Resteuropa, das ist eine schöne Mär, mehr nicht. Die Schweizer Züge, insbesondere S-Bahnen, verspäten sich gerne genauso stark wie die Züge der ÖBB. Und Verabredungen und Dates werden auch gerne mal 30-60 Minuten warten gelassen (wenn man sich überhaupt noch daran erinnert).

    Das Qualitätsbewußtsein ist allerdings in der Tat vorhanden, zumindest was Nahrung und Schokolade betrifft.

    Ich habe beispielsweise noch nie so gute heiße Schokolade + Milch getrunken wie aus unserem Kantinenautomaten! Kein "Wassergetränk mit Kakaogeschmack", sondern echte Schokolade mit echter Milch!  Mjam!

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    Review: Milkshake @ Adagio on Saturday, 25th October 2008

    "I'd like to order a burger, french fries, and a milkshake!" hieß es am Samstag im Adagio. Die "homosexuelle" Partyreihe fand diesmal in einer meiner Lieblingslocations in Zürich statt, und war ein voller Erfolg, vor allem für die Betreiber ;-).

    Musik: POP/HOUSE/ELECTRO. Die Musik war ausgezeichnet, House war "Chicago-Vocal-House". DJ Angel O. verstand es die richtige Musik zur richtigen Zeit zu spielen, die Balance zwischen den Stilen war sehr gut, die Musik war tanz-orientiert, bot immer wieder Möglichkeit Luft zu holen um dann wieder abzutanzen, ohne jedoch den Drive zu verlieren. Dance-DJ-ing auf hohem Niveau. Der eine oder andere Übergang war etwas "gezwungen", aber verzeihbar. Ich glaub ich hab einen neuen Lieblings-DJ! :-)

    Location: Super, Adagio Zürich eben. Barocke Einrichtung auf anderthalb Ebenen. Wie immer sehr gut. Aber man sieht den Unterschied zwischen Hetero-Party und Homo-Party an der selben Location: Die Herren-Toiletten sind unterdimensioniert und nach 2 Stunden total versaut. Dieses Phänomen habe ich bei gemischten Clubs auf der ganzen Welt beobachtet, anscheinend sind die Betreiber entweder vom "Homo-Verhalten" überrascht oder es kümmert sie nicht. Das hat gar nichts mit dem Ansturm zu tun, eher mit den Gästen und deren Verhalten.

    Stimmung: Prinzipiell gut. Die Zürcher haben sich amüsiert, wenn man mit Freunden hingegangen ist hatte man 100%ig Spass. Es gab kaum Stimmungsprobleme, und wenn man weiß an welche Bar man geht dauerte es auch nur 10-15 Sekunden um einen Drink zu bekommen. (Ein Lob auf das Adagio dass es "Trojka" anbietet.)
    Der Club war jedoch total überfüllt. Man konnte sich teilweise kaum bewegen, besonders wenn man alleine ist, war es sehr frustrierend einen Platz zum tanzen zu bekommen. Am Peak der Party war ALLES voll, tanzen war zwischen 1 und 3/2/3-Uhr unmöglich, zum Glück ist kein Brand ausgebrochen.

    Besucher: 20-35, gemischt, hübsch :-)

    Show: Die Show mit trainierten Gogos und schaukelnden Badenixen war für zürcher Verhältnisse gelungen und auf hohem Niveau. Die Jungs waren hübsch anzusehen aber wirkten, bis auf den dunkelhäutigen Tanzer, leicht künstlich. Ein "Oben-Ohne-Football GoGo" kümmerte sich ausschließlich um die weiblichen "Schauklerinnen", und hielt unter ihnen den Platz frei. Leider bewegte sich sonst nicht, außer Flasche und Tschick zum Mund. Verdammt sexy, aber für mich leider nur kurz von Reiz :-/. Insgesamt war die Show jedoch überraschend gut, besonders auf dem kleinen Raum des Adagio.

    Zürich im Allgemeinen hat jedoch verglichen mit Köln oder Frankfurt im Bereich "Show" große Defizite, auch zu Special Events in den großen Clubs! In einer Stadt wie Zürich, mit dem hohen Qualitätsanspruch, super sexy Einwohnern, und Geld-wie-Heu ist mehr möglich! Tipp für Club-Betreiber: Shows im Bootshaus Köln (am besten zum CSD), oder im "Bahnhof-Wartesaal Club" ansehen, diverse Locations in Berlin besuchen, Heroes Party im "Cocoon" in Frankfurt/Main als Benchmark setzen. Die Gogos dort kosten einen Bruchteil der Gogos in Zürich, und sind günstig mit dem ICE zu transportieren. Man bekommt sogar echte Akrobatik wenn man will, bzw. Tänzer die auch mit kleinem Raum auskommen, oder auch in der Menge tanzen.

    Persönliches Fazit: Das Adagio gefällt mir immer, egal welche Party dort ist :-). Der Abend war schon amüsant, jedoch habe ich mich in den ersten Stunden auf dem engen Raum dermaßen verkrampft dass ich dann ab drei Uhr (als es wirklich Platz zum Tanzen gab) nur noch am Krückstock tanzen konnte. Ich muss dringend mal wieder zum Chiropraktor! Die Partyreihe und der Club ist für alle die schon Leute in Züri kennen, nicht alleine hingehen oder eben offen für zwischenmenschliche Kontakte sind sehr empfehlenswert! Wenn man nicht wirklich "abtanzen" will sondern nur mit Leuten reden oder "Beute machen", dann sowieso :)

    Summa sumarum war es für mich persönlich jedoch kaum spassig. Ich bin mittlerweile so eingeschüchtert, und diverse Leute wirken für mich so opportunistisch und verlogen, dass ich mich schon total vor jedem verschließe und fast schon genervt nach Hause gegangen bin. Es haben mich an dem Abend auch nur zwei Leute angesprochen. Vor der Toilette ein besoffener 50 jähiger Deutscher der irgendwas unverständliches dahergelabert hat, und irgendwann ein Inder (?) der mich zurechtgewiesen hat weil ich "zuviel Platz zum Tanzen benötige". :-(

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    Hostile behaviour

    Situation: Bahnhof Zürich-Stadelhofen. Alle Bänke belegt, ich mit zwei Zeitungen in der Hand sehe einen Mann der anderthalb Sitze belegt, es ist jedoch noch genügend Platz für mich um mich auf die Ecke zu setzen.

    Ich: Setze mich auf die Ecke und beginne Zeitung zu lesen
    Mann: Schaut mich an und sagt: "Grüezi". Ich sehe dass er etwa 60 Jahre alt ist und eine Verletzung am Kopf hat.
    Ich: "Ähhh.. Hallo..", *irritiert wegschau und weiter Zeitung les*

    5 Minuten vergehen

    Mann: "Sie wollen sich sicher hinsetzen, oder?"
    Ich: "Nun, ich habe hier genügend Platz."
    Mann: Räumt sein Zeug von der Bank: "Hier, setzen sie sich ruhig richtig hin. Sie müssen nur reden! Reden ist der Schlüssel"
    Ich: "Ähh, wie gesagt: Ich habe kein Platzproblem"
    Mann: "Sehen Sie, sie sind irritiert. In der Schweiz redet man miteinander. Sie sind aus Deutschland und.."
    Ich: "Ich bin nicht aus Deutschland. Und ich bin sicher nicht wegen der Schweiz irritiert!"
    Mann: Verstummt
    Ich: Lese endlich meine Zeitung weiter

    Kurz danach wurde er von jemanden in SBB-Uniform abgeholt.

    Klar, ich war nicht gerade Mister Kontaktfreudig, aber was erdreistet er sich für ein ganzes Volk sprechen zu wollen? ("Hier in der Schweiz"). Ich dachte Schweizer sind zurückhaltend und diskret, und lassen einen in Frieden wenn man offensichtlich nur Frieden will.

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    Here comes the money - the all new money!

    Wer sich schon immer darüber aufgeregt hat die aktuellen Schweizerfranken seien mit Motiven zu überladen, und damit auch Recht hat - die sind nämlich optisch so schwer wie ein Merlot geschmacklich, der kann sich nun auf die All-New-Franken freuen. Hier geht es zu den Gewinnern des Ausschreibens 2005.

    Okay, schön. Wirklich nette Motive, teilweise vielleicht ein wenig zu Captain-Future-futuristisch, ... doch die Jury hat schon die richtigen Motive ausgewählt --- ähm... aber welche Kirche hat die Jury denn bestochen auf den 100-Franken Schein einen Embrio auf Platz 1 zu wählen? Wer will schon gerne Embrien (1 Embrio -> 2 Embrien -> 1 Embrie) in seiner Hosentasche haben? Igitt!

    Das riecht nach Volksabstimmung! :) "Initiative gegen Embrios in unseren Brieftaschen" gefolgt von "Initiative für Embrios in unseren Brieftaschen, gegen Abtreibungsrecht von Frauen und gegen Überbalkanisierung" der SVP.

    Was solls, alles wird gut, man muss nur lange genug abstimmen...

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    Acta est fabula,... plaudite!